Mark und Märkte

Tourismuswirtschaft meldete Rekordjahr Brandenburg ist als Reiseland immer gefragter. Für 2014 verbucht die brandenburgische Tourismuswirtschaft ein neues Rekordergebnis: 4,4 Millionen Besucher buchten fast zwölf Millionen Übernachtungen. Das ist eine Steigerung um 3,6 Prozent. Nahezu 390.000 Gäste aus dem Ausland kamen 2014 nach Brandenburg – ein Plus von 10,9 Prozent. Auch der Campingtourismus hat sich nach den neuesten Erhebungen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg sehr gut entwickelt. Hier konnte 2014 das erste Mal die Grenze zu einer Million Übernachtungen übersprungen werden. Insgesamt verzeichnete Brandenburg 4.400.436 Gäste, die 11.935.669 Übernachtungen buchten. Spitzenreiter in der Beliebtheitsskala war 2014 das Reisegebiet Seenland Oder-Spree, mit 649.300 Gästen, gefolgt vom Spreewald (600.366 Gäste) und dem Ruppiner Seenland (512.102 Gäste). www.mwe.brandenburg.de

Aller guten Dinge sind drei: Die Prignitz wurde erneut auf der ITB mit Tourismuspreis geehrt. Der Tourismuspreis des Landes Brandenburg geht zum dritten Mal in Folge in die Prignitz. 2013 wurde der Tourismusverband Prignitz für das innovative, in Brandenburg einmalige, Knotenpunktradeln ausgezeichnet. 2014 erhielt die Erlebnisführung „Storchenfeierabend“ in Rühstädt den begehrten Tourismuspreis. Zur ITB wurde nun der „KulturHof Breetz“ mit dem Angebot „Himmlische Ferien in historischen Häusern“ der Tourismuspreis des Landes Brandenburg 2015 verliehen. Der „KulturHof“ ist das erste Fünf-Sterne-Ferienhaus in der Prignitz und liegt inmitten des romantischen UNESCOBiosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg. Im beschaulichen Dorf Breetz haben die Inhaber Horst und Brigitte Oppenhäuser die historischen Gebäude eines über 200 Jahre alten Dreiseitenhofes denkmalgerecht saniert und in ein beeindruckendes Ferien- und Seminarhaus mit Wellnessoase inklusive Sauna und Außenwhirlpool verwandelt. www.dieprignitz.de | www.nostalgie-ferien.de

„made in Brandenburg“ gefragt Waren „made in Brandenburg“ setzen sich auf den internationalen Märkten immer stärker durch: 2014 haben brandenburgische Unternehmen Waren im Wert von nahezu 13,2 Milliarden Euro ausgeführt – eine Steigerung gegenüber 2013 um zwei Prozent. Wichtigstes Zielland für brandenburgische Exporte war Polen mit einem Ausfuhrwert von mehr als 1,8 Milliarden Euro. Polen hat damit im Vergleich zu 2013 die Spitzenposition mit den USA getauscht. www.zab-brandenburg.de

8. Regionale Ausbildungsmesse Teltow Bereits zum achten Mal hatten Ende Januar Jugendliche und Ausbildungssuchende auf der diesjährigen Regionalen Ausbildungsmesse Teltow die Gelegenheit, einen ersten Blick auf mögliche Zukunftsperspektiven zu werfen. Rund 4.500 Messebesucher zählte das Oberstufenzentrum Teltow (OSZ) in der Potsdamer Straße. Sie informierten sich bei den 95 ausstellenden Unternehmen und Bildungseinrichtungen über deren Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie über verschiedene Berufsbilder. www.teltow.de

Spitzenväter des Jahres Während die gerade verabschiedete Frauenquote Diskussionen auslöst, wurden kurz vor dem Internationale Frauentag bereits zum zehnten Mal die Spitzenväter des Jahres gekürt. 2005 initiierte Prof. Dr. Ulrike Detmers dieses Projekt, das partnerschaftliche Ehe- und Familienmodelle würdigt. Der ‚Mestemacher Preis Spitzenvater des Jahres‘ ging in diesem Jahr an: Muhittin Demir, HNO-Facharzt in der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie an der Uniklinik Münster und Norman Heise, Betriebsleiter eines Getränkegroßhandel. Der neu ausgelobte Sonderpreis ging an „Das Team ehrenamtlicher Väterbeauftragter der Charité – Universitätsmedizin Berlin“, vertreten durch Dr. Jan-Peter Siedentopf, Oberarzt in der Klinik für Geburtsmedizin am Campus Virchow-Klinikum der Charité. Die beeindruckenden Biografien der Väter finden Sie unter: www.mestermacher.de

Wirtschaftsprognose: Aussicht auf Rückenwind Die Brandenburger Unternehmen erwarten in den kommenden Monaten zunehmenden Rückenwind. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern in Berlin, Potsdam, Cottbus und Ostbrandenburg. Der Konjunkturklimaindex für die Region beträgt 128 Punkte, fünf Zähler mehr als vor vier Monaten. Der Klimaindex gibt Auskunft über die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen der Unternehmen. Die Einschätzungen der aktuellen Geschäftslage sind überwiegend gut oder zufriedenstellend, erreichen aber noch keine Rekordhöhen wie im vergangenen Frühsommer. In den nächsten Monaten beabsichtigen die Unternehmen in Berlin und Brandenburg, ebenfalls mehr Investitionen zu tätigen. Die Investitionspläne haben sich im Vergleich zum Vorjahr spürbar verbessert. In diesem Jahr planen 42 Prozent der investierenden Unternehmen, die Ausgaben zu erhöhen. www.ihk-ostbrandenburg.de

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