Der letzte Weg

Thomas Schnellhase/Foto: Kathleen Friedrich

Thomas Schellhase führt in dritter Generation einen Traditionsbetrieb. Seit 2003 steht er an der Spitze des gleichnamigen Bestattungsinstitutes, das sein Großvater 1926 gründete. Sein Handwerk hat der Bestatter von der Pike auf gelernt. Nach der klassischen Tischlerlehre Anfang der 1980er-Jahre in Teltow folgten Stationen in Glindow und Potsdam zur weiteren beruflichen Qualifizierung. Mit der Wende brachen für Thomas und Gerhard Schellhase, der die Firma auch zu DDR-Zeiten in privater Regie leitete, neue Zeiten an. Plötzlich gab es eine deutlich größere Auswahl an Särgen, Schmuckurnen, Bestattungswäsche und -zubehör. Neue Bestattungsformen und -orte konnten angeboten werden, der Beratungsbedarf stieg. Gemeinsam stellten Vater und Sohn die Weichen für die Zukunft. Zunächst eröffneten sie drei neue Büros für die Bestattungsannahme. Zur Verbesserung des Kundenservice stellten sie 1998 eine Floristmeisterin ein, die die gesamte Trauerfloristik fertigt. Mit der Eröffnung der Grabmalabteilung im Herbst 2001 vergrößerte sich das Leistungsangebot weiter. Heute bietet das Bestattungsinstitut mit 13 Mitarbeitern die komplette Abwicklung der Bestattung an, von den Absprachen mit der Friedhofsverwaltung über die Graböffnung und -schließung bis hin zur Klärung verschiedener organisatorischer Fragen von der Musikauswahl bis zum Kondolenzbuch. „Würdig und feierlich, so wollen wir jede Bestattung durchführen. Wenn die Angehörigen sagen, ja, so hätte es der Verstorbene gewollt, dann ist das eine schöne Bestätigung unserer Arbeit“, erklärt der Unternehmer. Damit der letzte Wille berücksichtigt werden kann, empfiehlt Thomas Schellhase bereits zu Lebzeiten Modi und finanzielle Absicherung der eigenen Bestattung zu klären. Gespräche zur Bestattungsvorsorge sind daher ein wichtiger Teil seiner Arbeit. www.schellhase-bestattungen.de

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