Eine Ausstellung – drei Orte

Einer der Ausstellungsorte ist das Industriegebäude Dieselkraftwerk in Cottbus. Im Klinkerbau aus dem Jahr 1928 befindet sich heute ein Museum der zeitgenössischen Kunst. - Fotos: Marlies Kross

Wolfgang Mattheuer (1927-2004) Fenster II, 1966, Öl auf Hartfaserplatte; 118 x 96 cm, Foto: MJK, Bernd Kuhnert, Berlin – © MJK, Künstler

„Schlaglichter. Sammlungsgeschichten“ – das ist der Titel einer Ausstellung in drei Teilen, die in dieser Weise noch nicht zu sehen war und Einmaligkeit beansprucht. Eine Kultur-Tour durch den Osten des Landes Brandenburg.

Die Schau entstand aus einer umfassenden Depotsichtung der Sammlungen des dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus und des Museums Junge Kunst Frankfurt (Oder), die 1977 bzw. 1964 begannen, Kunstwerke zu sammeln. Die dritte Säule der Ausstellung ist der Bestand des Kunstarchivs Beeskow. In Cottbus, Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder) werden ab 27. Januar zeitlich parallel Schlaglichter auf die Sammlungsgeschichten der beiden Museen und des Kunstarchivs geworfen, die sich als Auswahlkriterium vor allem an der Erwerbschronologie der Kunstwerke orientieren und so gesellschaftliche und kulturgeschichtliche Brüche anhand dreier Kunstbestände offenbar werden lassen. Gleichermaßen fungiert die Ausstellung aber auch als eine Art Prolog zu der geplanten Fusion der beiden bisher unabhängig voneinander operierenden Museen in Cottbus und Frankfurt (Oder). Eine weitere Besonderheit dabei: Die Exposita des dkw. werden in Frankfurt (Oder) gezeigt, die junge Kunst aus Frankfurt (Oder) wird in Cottbus präsentiert, während die Schau der Bestände des Kunstarchivs Beeskow in Eisenhüttenstadt zu sehen ist."

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