Vor dem Ja

Foto: hochzeitsfotograf / pixelio.de

Die erste Hürde auf dem Weg zur Traumhochzeit ist der Heiratsantrag. Ist die genommen und hat sie Ja gesagt, beginnt für das Paar eine Zeit, die viele Entscheidungen erfordert, damit der schönste Tag im Leben auch ein solcher wird.

Wer frühzeitig mit der Planung beginnt, kann auch die Vorbereitungszeit ohne Hektik genießen. Eine Checkliste hilft, zwischen Musik, Location und Hochzeitsreise nichts zu vergessen. Aber wann und womit beginnen? Zuerst sollte sich das Paar entscheiden, welchen Stil es wählt. Retro-Chic einer Vintage-Hochzeit, Biker oder Rockabilly? Oder doch lieber ganz romantisch auf einem Schloss? Und schon beginnt die Suche nach der passenden Location. „Die sollte möglichst dann auch gleich gebucht werden“, empfiehlt Ina Sonntag, Geschäftsführerin auf dem romantischen Schloss Kartzow nördlich von Potsdam. „Am besten ein Jahr im Voraus, denn es gibt Hochzeitsorte, die sehr beliebt sind“, weiß sie. Schloss Kartzow gehört ganz sicher dazu. So waren schon Ende November 2016 alle Samstage zwischen April und September 2017 auf dem Schloss nordwestlich von Potsdam ausgebucht. Kartzow hat eine Kirche im Dorf, manche Paare trauen sich aber auch im lichtdurchfluteten, von altehrwürdigen Bäumen gesäumten Schlosspark. Und wenn das schöne Wetter nicht eingeladen ist? „Dann bietet unser Haus mehr als nur Alternativen“, erklärt Ina Sonntag, „denn wir haben mehrere Räume, sodass die Hochzeitsgesellschaft viel Freiraum hat und nicht den ganzen Tag in einunddemselben Raum verbringen muss.“ Ist das Wetter sommerlich-warm, besteht die Möglichkeit auf die Terrasse eine Tafel zu stellen. Zum Charme von Schloss Kartzow gehört es auch, dass das sorgsam restaurierte Haus 12 Zimmer hat, davon eine romantische Hochzeitssuite. Der engste Familien- und Freundeskreis hat einen ganz kurzen Heimweg nach durchfeierter Nacht. „Viele Paare genießen es, am nächsten Tag gemeinsam ausgiebig zu frühstücken, um das Fest gemeinsam ausklingen zu lassen.“"

Die Fachfrau für Hochsteckfrisuren Frauke Kuhnert vom Berenike Beautyinstitut in Potsdam. – Foto: Kathleen Friedrich

Mit viel Erfahrung berät Ina Sonntag Paare, erklärt, was möglich ist, und erinnert an Details, die bedacht werden müssen, schließlich verträgt dieser Tag keine Improvisation oder gar Pannen. Sensibilität und Erfahrung sind gerade bei internationalen Hochzeiten gefragt. Also immer dann, wenn ein/e Partner/in oder enge Familienmitglieder aus einem anderen Land kommen. Manchmal verbindet das Paar auch etwas ganz Besonderes mit einem bestimmten Land: der Ort des Kennenlernens, das jährliche Urlaubsziel, gemeinsame Hobbys oder die Vorfreude auf die Flitterwochen. „Das können wir kulinarisch und auch in der Dekoration aufgreifen“, erklärt Ina Sonntag, die berichtet, dass viele Paare ihre Hochzeitsfeier bewusst so gestalten, dass eine fröhliche, offene und legere Atmosphäre entsteht.

Fotos: UBA Marketing GmbH

Ist die Location gebucht, der Termin festgelegt, Familie und Freunde eingeladen, steht SIE auch schon vor der nächsten großen Entscheidung: Was ziehe ich an? Wie wird meine Brautfrisur? Einen rechtzeitig gebuchten Beratungstermin so etwa vier Wochen vor dem großen Tag empfiehlt Frauke Kuhnert vom Berenike Beautyinstitut in Potsdam. „Hierzu sollte die Braut nicht nur Zeit für ein ausführliches Gespräch mitbringen, sondern auch ihr Brautkleid, denn Make-up, Frisur und Kleid sollten wie aus einem Guss wirken“, erklärt die Friseurmeisterin. Das heißt: Ist das Kleid eher schlicht, kann die Frisur opulenter ausfallen. Frauke Kuhnert ist Fachfrau für Hochsteckfrisuren. Und wenn die Haare dafür zu kurz oder zu fein sind? Dann greift die sympathische Haar-Expertin in die große Friseur- Schatzkiste. „Ich arbeite sehr gern Otto-Nagel-Str. 10 14467 Potsdam Tel.: 0331 – 23 70 770 www.berenike-beautyinstitut.de Frisörmeisterin Frauke Kuhnert & Team und Kosmetikerin Kerstin Merkouris freuen sich auf Ihren Besuch. Frisuren mit Stil und die Kunst präziser Hautpflege finden Sie im mit farblich angepassten Haarteilen. Das ermöglicht selbst bei kurzen Haaren an diesem Tag eine elegante Hochsteckfrisur zu erzielen.“ Wer möchte, kann diese mit Blumen verzieren, sehr schön wirken echte Blumen, die sich dann auch im Brautstrauß wiederfinden. „Nur Schleier mag ich persönlich nicht so gern, denn ich möchte natürlich, dass möglichst viel von der Frisur zu sehen ist“, bekennt Frauke Kuhnert.

Und am Hochzeitstag selbst? „Da sollte die Braut rund eineinhalb Stunden Zeit für den Friseurbesuch einplanen, denn Make-up und eine Hochsteckfrisur brauchen Zeit“, rät die Fachfrau. Bleibt uns die ängstliche Frage, ob das gesteckte Wunderwerk auch einen langen, aufregenden und bewegenden Tag übersteht. „Ich bin seit 15 Jahren selbständig und in all der Zeit hat bei mir jede Hochsteckfrisur gehalten.“ Genießen sollte die Braut die Beautyzeit, denn die gehört der Braut – der Rest des Tages wird schließlich aufregend und turbulent. Und eines sollte das Paar auf gar keinen Fall vergessen: den schönsten Tag des Lebens in vollen Zügen zu genießen!

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