Wohlige Winter-Wärme

Wenn die Tage kürzer, dunkler und kälter werden, sehnen wir uns nach Geborgenheit und Wärme. Was gibt es dann Schöneres als ein Buch, ein Glas Wein und ein knisterndes Feuer?

Feuer hatte schon von jeher eine magische Anziehungskraft auf den Menschen und noch heute noch ertappen wir uns dabei, dass wir gerne zum Martins- oder Osterfeuer und in die Flammen eines Feuerkorbes im Garten schauen. Die Geschichte des Kamins reicht ungefähr 800 Jahre zurück, damals wurde er meist als schlichte Wärme- und Kochstelle genutzt oder er diente als prunkvolle Zierde in Herrenhäusern und Schlössern. Mit der Verbreitung der Ölund Gasheizungen verschwand der Kamin hierzulande allerdings weitestgehend von der Bildfläche – bis er dann vor rund 20 Jahren wieder auftauchte. Zum einen galt es plötzlich als schick, einen zu haben, zum anderen war es in Zeiten der Energiekrise und steigender Öl- und Gaspreise viel günstiger, mittels eines Kamins oder Ofens die Wohnung zu heißen. Mittlerweile stimmt Letzteres nur noch zum Teil. Eher ein Beweggrund ist es, dass es einfach schön und kuschelig ist, am Feuer zu sitzen. Auch wenn offene Flammen im Ruf stehen, umweltschädlich zu sein, und wenig energieeffizient sind, gibt es doch genug Möglichkeiten, auch so eine angenehme Atmosphäre, Gemütlichkeit und Geborgenheit zu schaffen. Da glücklicherweise die Geschmäcker verschieden sind und sich das Angebot dem anpasst, gibt es viele Wege, dieses „Hygge“-Gefühl zu verwirklichen. Als erstes sollte man sich überlegen, was man haben möchte und was sich der individuellen Wohnsituation am besten anpasst. Dann kommt die Frage: Baumarkt oder Fachmann? Natürlich ist es verlockend, ein günstigeres Angebot zu nehmen, im Endeffekt lohnt es sich aber, etwas mehr auszugeben.

Ein Kamin unter der Treppe erdacht und gebaut von Klaus Baade aus Nuthetal – Foto: Klaus Baade

Zwischen rund 1.500 und 8.000 Euro muss man inklusive Einbau und Anschluss rechnen. Bei großen Kaminen kann es auch 12.000 Euro und mehr kosten. Wer Effektivität und Funktionalität mit Stil und Schönheit optimal verbinden möchte, sollte sich beim Fachmann beraten lassen. Denn dieser kann am besten beurteilen, welches Modell geeignet ist. „In ein Reihenhaus passt beispielsweise am besten ein Kaminofen, in einem Loft ist eine ganze Wohnwand mit integriertem Kamin mit Weinregal, Holzlager und Fernseher ein echter Eyecatcher. Besonders ansprechend würde hier auch ein stylisches Ethanolfeuer aussehen“, erklärt der Kaminexperte. Die Firma Laabs aus Potsdam bekennt sich zu Kaminen der Firma WODTKE. „Die Produkte sind innovativ, nachhaltig und so gefertigt, dass alle Teile, im Besonderen die Feuer berührenden Teile, eine Langlebigkeit garantieren. Die Markenqualität garantiert zudem einen Ersatzteil- Kauf über viele Jahre. Außerdem überzeugt der Hersteller durch das zeitlose Design und eine breite Produktpalette, die die meisten Kundenwünsche abdeckt“ – so Geschäftsführerin Kerstin Laabs. Neustes Erzeugnis aus dem Hause WODTKE ist der Kaminofen Porto, der durch raumluftunabhängige Luftzuführung überzeugt und sich dadurch hervorragend für den Einsatz in Passivund Niedrigenergiehäusern mit kontrollierter Wohnraumlüftung eignet. Wahlweise kann dieser Kaminofen natürlich auch raumluftabhängig betrieben werden. Ästhetisch ansprechend ist er außerdem, schließlich wird der Kamin immer mehr auch als Möbelstück angesehen. Neben seiner Heizleistung geht es vielen darum, die eigenen vier Wände schöner zu machen, den Wert der Immobilie zu steigern und einen attraktiven Blickpunkt zu haben. Wichtig, egal bei welchem Modell, ist es, dass der Kamin oder Kaminofen große Sicht- oder Panoramafenster hat. Besonders schick ist natürlich eine Rundumsicht, dafür muss man allerdings auch den entsprechenden Platz haben. Nicht mehr ganz so nachgefragt ist der einstige Liebling mit Sims und offenem Feuer. Der Trend geht eher zum minimalistischem, schlichten, gerne auch mit Natursteinen oder Stahl verkleideten Modell.

Viele Interessenten, die zu Klaus Baade, Spezialist für Kamine und Holzbacköfen, kommen, entscheiden sich für einen Elektrokamin mit Wasserdampf. Was zunächst ziemlich unromantisch klingt, erweist sich bei der Beschäftigung mit dem Thema als sehr praktisch: Ein solcher Kamin braucht keinen Schornstein, überzeugt mit einem realistischen Flammenspiel und kann an jedem beliebigen Ort des Hauses, der Wohnung oder auch des Büros passgenau eingebaut werden. In den Ausstellungsräumen in Bergholz-Rehbrücke ist die gestalterische und technische Vielfalt von Elektrokaminen erlebbar: verschiedenste Formen, Materialen und unterschiedliche Beleuchtungsmöglichkeiten. Gern erklärt der Profi die technischen Raffinessen. „Das Modell Potsdam ist seit vielen Jahren der meist verkaufte Kamin“, berichtet der Fachmann, der darauf verweist, dass bei all den Varianten auch eine Heizung zugeschaltet werden kann. Wissen und Können von Klaus Baade sind inzwischen so gefragt, dass er deutschlandweit seine Kamine baut. Und wer’s ganz romantisch mag: Es gibt auch einen Knistermodus …

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