Natur fühlen und schmecken

Gut Klostermühle am Madlitzer See - Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Die Gäste kommen nach Alt Madlitz, um im BRUNE BALANCE med & SPA Gesundheit und Lebensfreude langfristig zu stabilisieren und zu fördern. Es gibt Ruhe pur, medizinische Behandlungen, Wellness, einen See vor der Tür, Pferdeställe und ein handverlesenes Kulturangebot. Dem jungen Küchenchef Christopher Baath ist es zu verdanken, dass so mancher hierherkommt, um gut zu essen.

Gerade ist die Küche in der Klostermühle, einem von insgesamt drei Restaurants der Alt Madlitzer Auszeit-Oase, ein kulinarisches Kreativlabor, denn Christopher Baath arbeitet an der neuen Karte, die Ende März/Anfang April Premiere haben soll. Inspirationen findet er quasi vor der Tür: Bald wird es in den dichten Wäldern ringsum nach Bärlauch riechen, das erste frische Gemüse bringt Farbenfreude und der Spargel wartet auf seinen königlichen Auftritt. „Der weiße Spargel aus Beelitz soll ein Hauptgang werden“, kündigt der 34-Jährige an, der selbst ein echtes regionales Eigengewächs ist und aus einem kleinen Ort der Umgebung kommt. "

Schon bald nach Beginn der Kochlehre war er sich nicht nur sicher, dass dies sein Ding ist, sondern dass er viel mehr möchte als Bouletten und Schnitzel braten. Er vervollkommnete sein Handwerk an verschiedenen Stationen, so unter anderem im Hotel Esplanade in Bad Saarow. Seit nunmehr drei Jahren ist er Küchenchef in Alt Madlitz und fühlt sich hier wohl, gerade weil ihm das Haus den nötigen Freiraum bietet, Eigenes zu kreieren. Bei aller Unterschiedlichkeit der Menüs ist jedes einzelne stets mit einem handfesten Flirt verbunden, denn Christopher Baath liebt es, bodenständige regionale Produkte mit verschiedenen asiatischen Aromen zu kombinieren. So steht in diesem Frühjahr eine Beziehung des weißen Beelitzer Spargels mit einem zarten Curryschaum ins Haus. Auch das Wild, das nie auf den Karten der Klostermühle fehlt, begegnet hier asiatischer Aromenvielfalt zwischen A wie Anis und Z wie Zitronengras. Alt Madlitz hat eine eigene Jägerei und das Gut Klostermühle gehört zu den wichtigsten Abnehmern von Hirschrücken, Wildschweinkeule & Co. „Jetzt wird es entweder Reh- oder Hirschrücken, die nach dem Braten wunderbar saftig und zart bleiben“, verrät der Meister am Herd. Beim letzten Menü würzte er das edle Stück Wild mit einer geschmacklich abgerundeten Mischung aus Ingwer, Zitronengras, Limonenblättern und Knoblauch. Schon seit der ersten Baath-Karte offeriert die Klosterschänke stets ein vegetarisches Menü, nicht weil es gerade trendig ist, sondern weil der Küchenchef weiß, dass Gemüse auch ohne Begleitung von Fleisch und Fisch seine Hauptrolle hervorragend spielt. „Ich habe mich mit jeder Karte weiterentwickelt“, bekennt der Koch. Nichts beweist das mehr als viele begeisterte Feinschmecker, die sich manchmal von weit her auf den Weg in die Tiefen des Brandenburger Waldes machen. Die Ruhe gibt es als Sahnehäubchen obenauf.

Restaurant Klostermühle
Mühlenstr. 11, 15518 Briesen (Mark), OT Alt Madlitz
Menü und à la carte ganzjährig Freitag & Samstag: 17.30 Uhr bis 23 Uhr
Ab April auch donnerstags geöffnet Reservierung empfohlen
www.gut-klostermuehle.com

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