Phänomenaler Herbst in Cottbus

Fotos: Thomas Goethe

Eine Nacht, die zum Staunen einlädt, das ist die „Nacht der kreativen Köpfe“. Am 19. Oktober, von 18–24 Uhr, findet sie zum bereits 13. Mal statt.

Mit dem Bus-Shuttle quer durch die Stadt fahren, nach Lust und Laune spannende Orte besuchen und quasi nebenbei klüger werden – das alles ist möglich an nur einem Abend: bei einem Besuch der nun schon traditionellen Veranstaltung in der Lausitzmetropole. Erstmals durchgeführt im Jahr 2007, sind inzwischen um die 5.000 Besucher unterwegs, wenn die „Nacht der Nächte“ Wissensdurstige einlädt."

Über 160 Veranstaltungen zum Thema „Wirtschaft und Phänomene“ wurden von Cottbuser Unternehmen und Institutionen an 20 Orten auf die Beine gestellt: „Wir wollen gemeinsam unsere Stadt einmal mehr wahrnehmen lernen und erklären, wie Phänomene entstehen – sei es durch praktische, theoretische und zweckgebundene Wissenschaften oder auf wirtschaftlicher, sozialer, politischer und geistiger Ebene“, so Jörg Ackermann, Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur pool production. Das Spektrum der Themen ist dabei vielfältig und reicht vom Digitalen Wandel bis hin zur Nächstenliebe. Mitmachen ist wie immer ausdrücklich erwünscht, und so laden zahlreiche Orte auch zum Experimentieren ein. Natürlich bietet die Nacht ebenso Gelegenheit, einige der „kreativen Köpfe“ der Stadt kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Es sind Menschen, die sich in der Stadt und für sie engagieren, die zeigen wollen, wie sie arbeiten und was sie bewegt. Für die Gäste der Stadt und ihre Bewohner ist das gleichermaßen spannend. Ein Austausch, der alle bereichert und einen unterhaltsamen wie bildenden Abend verspricht!

www.ndkk.de

FilmFestival-Zeit! Für viele stehen diese Tage dick angestrichen im Kalender: 5.–10.11.2019

Das 29. Festival des Osteuropäischen Films Cottbus (FFC) verbindet Filmfreunde und Filmschaffende gleichermaßen.

Foto: FFC Thomas Goethe

Cottbus hat sich längst als ein Mekka für Filmbegeisterte erwiesen: Mit über 22.000 Besuchern verbuchte die letztjährige Ausgabe einen neuen Besucherrekord. Das Novemberwetter ist zweitrangig, wenn die Menschen, vom Enthusiasten bis zum Neugierigen, entlang blauer, auf den Asphalt gezeichneter Linien durch die Stadt eilen. Diese können sehr hilfreich sein, wenn es gilt, rechtzeitig zum Beginn der ausgewählten Filme die jeweilige Spielstätte zu erreichen!

In vier Wettbewerben und zahlreichen Nebensektionen zeigt das FFC in diesem Jahrgang circa 200 Filme, die um ein Preisgeld von mehr als 80.000 Euro und die begehrte Preisskulptur LUBINA konkurrieren. Neu in diesem Jahr: Filme aus Finnland, Griechenland und der Türkei. Sie werden das Festivalprogramm bereichern. FFC-Programmdirektor Bernd Buder: „Wir möchten damit den zahlreichen kulturellen und historischen Verbindungen Rechnung tragen, die zwischen den bisher beim FFC präsenten Ländern und den nun neu hinzukommenden bestehen. Diese Ergänzung der Ländervielfalt ermöglicht es, einen ganz neuen Blick auf Osteuropa und dessen östliche Nachbarn zu werfen.“

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Lesungen, Ausstellungen und Konzerten sowie Workshops, Seminaren, Panels und Filmtalks macht das Festival darüber hinaus zu einem einmaligen Forum der Begegnung und des Dialogs. Der zeitgleich stattfindende Ost-West- Koproduktionsmarkt connecting cottbus bringt Filmemacher, Produzenten und potenzielle Financiers zusammen und ebnet somit vielversprechenden neuen Spielfilmprojekten den Weg.

www.filmfestivalcottbus.de

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