
Das Jahr 2025 begann wie jedes Jahr am 1. Januar. Traditionell stellen viele Netzwerke und Vereine auf ihren Jahresempfängen im Monat Januar ihr Jahres-Motto vor. Meist sind es Werte wie Weisheit, Schlauheit, Leidenschaft und Transformation. Und diese Werte passen in diesem Jahr ganz besonders gut zum aktuellen Jahr der Schlange nach der chinesischen Mythologie.
Denn die Schlange, das sechste Tier im Tierkreiszyklus, wird traditionell mit Eigenschaften wie Intuition, Weisheit und Charme assoziiert und oft mit dem Element Feuer in Verbindung gebracht, das für Leidenschaft und Transformation, Reflexion und Wachstum steht. Auch die christliche Jahreslosung „Prüft alles und behaltet das Gute“ aus dem 1. Brief von Paulus an die Thessalonicher fokussiert auf den Wandel und die Möglichkeiten. Es gilt demnach, nicht der Angst und Wut die Macht zu überlassen, sondern mit Mut, Offenheit und Freiheit, neue Wege zu gehen unter Bewahrung des Guten.
VcKB: Eigeninitiative als Erfolgsfaktor
Der Verbund der christlichen Kliniken Brandenburg (VcKB) begrüßte im Nikolaisaal Potsdam auf seinem 12. Neujahrsempfang rund 300 Gäste. Unter ihnen Britta Müller, Ministerin für Gesundheit und Soziales, die das Grußwort der Brandenburger Landesregierung überbrachte. Den Impulsvortrag hielt in diesem Jahr Dr. Carl Naughton, der über Zukunftsmut referierte. Seine Kernaussage: Habe den Mut Dich Deines Verstandes zu bedienen! Denn Zukunftsmut bestehe aus Zuversicht, Zutrauen, Robustheit, Optimismus und Eigeninitiative. Die Korrelation ist positiv: je mehr Zuversicht, um so größer ist der Erfolg. Und was machen die Zuversichtlichen nun anders als die Verzagten? Sie würden die Hürden schneller überspringen, in dem sie besser und schneller in Alternativen denken, eigeninitiativ werden, einfach mal machen und sich dabei ihres gesunden Menschenverstandes bedienen, führte Dr. Naughton aus.
www.vckb.de
GNWP: Das WIR-Gefühl stärken
Das Geschäftsnetzwerk Potsdam (GNWP) begrüßte zu seinem traditionellen Jahresauftakt im Friedenssaal der Friedenskirchgemeinde rund 120 Gäste, darunter auch der Baubeigeordnete der Stadt Potsdam, Bernd Rubelt, sowie Dieter Kosslick, der sich freute, sein 2. Green Vision Filmfestival in Potsdam ankündigen zu können. Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB), hielt ein mutmachendes Grußwort. Passend zum Jahres-Motto des Netzwerkes „Das WIR-Gefühl stärken“ hatten verschiedene Projekte Gelegenheit, sich kurz zu präsentieren, u.a. Prof. Dr. Dieter Laszik mit seiner Effizienten Funktionellen Therapie, die helfen kann, wieder schneller arbeitsfähig zu werden, und Peter Eichstätt mit dem Musikprojekt Aufhorchen für Senioren und Demenzerkrankte. Dabei werden altbekannte Schlager und Volkslieder tiefer und langsamer gesungen, um das Erinnerungsvermögen und die Vitalität der Älteren und Dementen zu aktivieren.
www.gnwp.de
MCP: Wissensvermittlung und Vernetzung

Der Jahresauftakt des Marketing Clubs Potsdam (MCP) fand in der Biosphäre Potsdam statt. Unter den 40 Gästen war auch die Präsidentin der IHK Potsdam, Ina Hänsel, und die Vorsitzende des Geschäftsnetzwerkes Potsdam, Dagmar Pätzold, denn gegenseitige Vernetzung in den Netzwerken sei sehr wichtig, wie der Präsident des Marketing Clubs Potsdam, Götz Friederich, betonte. Der Auseinanderfall von Wunsch und Wirklichkeit, von Verhaltenswünschen der Menschen und ihrer Verhaltensrealität, kurz: das Attitude-Behavior-Gap, wurde von Prof. Dr. Marco Sarstedt in einem spannenden Vortrag unter die Lupe genommen. Die meisten Menschen können ihre Vorsätze nicht umsetzen, weil das, was sie vorhaben, und das daraus zu erwartende Ergebnis, zu weit weg und zu abstrakt sind. Menschen erlebten oft eine wahrgenommene Wirklosigkeit, die sie letztlich doch nicht für die Altersvorsorge sparen oder eben nicht das teurere Bio-Huhn kaufen lässt. Insbesondere das Mißtrauen gegenüber ‚grünen Aussagen‘ sei hoch. Möglichkeiten diesen Auseinanderfall zu begrenzen oder ihn gar aufzulösen, liegen darin, Wissen zu vermitteln und Können zu unterstützen, erläuterte Prof. Sarstedt.
www.marketingclub-potsdam.de
Förderverein des Potsdam Museums: Unabhängig und stark
Das Jahr 2024 war das bislang erfolgreichste Jahr des Potsdam Museums, stellte Direktor Steller auf dem Empfang des Fördervereins vor rund 100 Gästen fest. Mehr als 50.000 Besucher zählte das Museum im Jahr 2024. Das freute natürlich auch den Förderverein, der maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen hat. Denn zahlreiche Ankäufe von Gemälden, Fotosammlungen und anderen Objekten führen immer wieder dazu, dass neue Ausstellungen konzipiert und die Dauerausstellung mit neuen Objekten aufgewertet werden kann. Vereinsvorstand Markus Wicke führte aus, dass es dem Förderverein in den 20 Jahren seiner Existenz gelungen sei, über 800.000 Euro an Spenden- und Fördergeldern einzusammeln. Damit ist der Förderverein einer der wenigen Vereine in Potsdam, die der Stadt Geld einbringen, was den Verein in seiner Unabhängigkeit stärke. Zwei der erst kürzlich durch den Förderverein erworbenen Gemälde waren zum Jahresauftakt erstmalig nach der Restauration zu sehen. Ein Bildnis zeigt den Potsdamer Oberstudienrates Prof. Walther Schmidt, der an der heutigen Dortuschule lehrte und 1932 vom Maler Heinrich Basedow d.J. porträtiert wurde. Basedow der Jüngere war von 1924 bis 1936 in Potsdam als freischaffender Maler tätig.
www.wirtragen.org
Kulturstadt Potsdam e. V.: Mit Energie ins Neue Jahr
Der Verein Kulturstadt Potsdam e. V., der die Öffentlichkeitsarbeit und die Kommunikation der rund 40 Kulturerbenvereine der Landeshauptstadt koordiniert, setzte seine Tradition fort, seinen Jahresauftakt an einem besonders geschichtsträchtigen Ort in der Landeshauptstadt stattfinden zu lassen. In diesem Jahr konnte die Vorstandsvorsitzende Fides Mahrla die rund 120 Gäste im Festsaal der ehemaligen Offiziersspeiseanstalt des früheren Regiments Garde du Corps begrüßen. Der Festsaal befindet sich in dem Knobelsdorff-Haus Am Kanal 2–3, errichtet im Jahre 1752, und ist heute Teil des Unternehmenssitzes der E.DIS AG. In Vertretung für den Gastgeber sprach E.DIS-Finanzvorstand Jürgen Schütt über die Energiewende aus der Sicht des Netzbetreibers und führte aus, dass der starke Ausbau von diversen Photovoltaik- und Windenergieanlagen, die mit dem Ausbau der Leitungsnetze, für die die E.DIS als Energietransporteur verantwortlich ist, nicht Schritt halten könne. Grund: Von der Planung über die Genehmigung bis zur Inbetriebnahme dauert es bei den PV- und Windanlagen ca. 2 bis 3 Jahre, bei den Trassen jedoch 10 bis 12 Jahre. Das Missverhältnis führe zu völlig irren Entwicklungen, wonach die Anlagen Strom-Leistung produzieren, die dann jedoch nicht abgenommen werden kann.
www.kulturstadt.potsdam.de
Universität Potsdam: Für die Freiheit der Wissenschaft
Bereits zum 9. Mal kombinierte die Universität Potsdam ihren Jahresauftakt mit der Verleihung des „Voltaire-Preises für Toleranz, Völkerverständigung und Respekt vor Differenz“. Der von der Friede Springer Stiftung finanzierte und mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde an die aus Argentinien stammende Soziologin Prof. Dr. Rosario Figari Layús vom Zentrum für Versöhnungsforschung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn verliehen. Bereits während ihres Studiums in Buenos Aires interviewte Rosario Figari für ein Forschungsprojekt zu den Verbrechen der Militärdiktatur in Argentinien Angehörige von Verschwundenen sowie Überlebende illegaler Inhaftierungen und Folter. Später befasste sie sich mit der paramilitärischen Gewalt in Kolumbien und arbeitete eng mit Opfern des bewaffneten Konflikts zusammen. „Frau Layús stellte stets den Schutz und die Würde der Betroffenen in den Mittelpunkt ihrer Forschung und sorgte dafür, dass diese möglichst von den Ergebnissen profitieren konnten“, hob Jurymitglied Prof. Dr. Florian Schweigert in seiner Laudatio auf dem Campus Griebnitzsee hervor
www.uni-potsdam.de
SC Potsdam: Mit Emotion und Leidenschaft

Rund 60 Gäste aus dem Kreise der Sponsoren, Förderer, Freunde und Mitarbeiter folgten der Einladung des SC Potsdam in seine Geschäftsstelle im Kirchsteigfeld und wurden von der Präsidentin des Vereins, Kathleen Friedrich, begrüßt. Unter den Gästen auch Britta Müller, Ministerin für Gesundheit und Soziales im Land Brandenburg, die in ihrer Funktion als Präsidentin des brandenburgischen Volleyballverbandes an der Veranstaltung teilnahm. Kathleen Friedrich ging in ihrer Begrüßungsrede auf das letzte Jahr ein, das ein Jahr des Wandels und der Neuausrichtung gewesen sei. Jetzt käme es darauf an, den Verein gemeinsam zu gestalten und den Weg in eine große Zukunft zu ebnen. Und diese läge sowohl im Spitzen- als auch im Breitensport, führte die SC-Präsidentin aus. In beiden Bereichen wolle man Maßstäbe setzen. Denn wie so oft im Leben, ist es die richtige Mischung, die zum Erfolg führe. An diesem Abend, durch den Hallensprecher und SCP-Mitglied Manuel Hammer führte, wurden denn auch passend dazu 15 ehrenamtlich und hauptamtlich Tätige mit einer Urkunde und einem Präsent geehrt. Die Ehrung wurde den Frauen und Männern zu teil, weil sie die Nachwuchsgruppen betreuen, weil sie helfen, Veranstaltungen zu organisieren, weil sie einfach immer da sind, wenn der Verein sie braucht. „Wir haben großartige Menschen an unserer Seite“, so Rico Freihmuth, der auch ein großes Dankeschön an die Familien der Ehrenamtlichen richtete.
www.sc-potsdam.de